Inhaltsverzeichnis IT business 2/2026
Spannende Beiträge zu aktuellen Themen rund um die IT.
ITBusiness
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Spannende Beiträge zu aktuellen Themen rund um die IT.
Liebe Leserinnen und Leser von «it business – Das Schweizer Fachmagazin für ICT». Wir freuen uns, Ihnen die druckfrische Sommerausgabe 2/2026 von «it business» präsentieren zu dürfen.
Generative KI, semantische Suche und Agenten versprechen, das Dokumenten- und Informationsmanagement umzukrempeln. Doch der Mehrwert entsteht nicht durch die Technik allein, sondern durch saubere Daten, dokumentierte Prozesse und klare Governance. Wer DMS, ECM und Information Management vom Prozess her denkt – nicht vom Werkzeug –, macht KI nutzbar und beherrschbar.
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Nach einem Brand in einem Lager muss ein Unternehmen schnell handeln. Doch bevor Versicherungen informiert und die nächsten Schritte eingeleitet werden können, stellt sich eine zentrale Frage: Besteht überhaupt ein gültiger Versicherungsschutz und falls ja, wo befinden sich die Unterlagen?
Für viele Unternehmen ist Digitalisierung der vermeintlich effizienteste Weg, Dokumente zu archivieren. Ganze Archive werden gescannt und grosse Datenmengen gespeichert. Doch nicht jede Akte muss digital vorliegen, um verfügbar und gesetzeskonform zu bleiben.
Magnetband gilt zu Unrecht als altertümliche Storage-Technologie. Im Gegenteil, Tape kann auch weiterhin eine Schlüsselrolle in sicheren und zuverlässigen Speicher-Konzepten spielen. Die Marktforscher von IDC erklären, warum Bandspeicher auf dem Markt ein Comeback erleben und warum Speichermanager ihn bevorzugen: zuverlässige Datensicherung und Archivierung, niedrige Kosten sowie die Eigenschaft von Bändern, Offline-Datensicherheit mit physischer Trennung («Air Gap») als ultimativen Schutz vor Cyberangriffen zu bieten.
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Schweizer Unternehmen und Organisationen stehen vor steigenden Anforderungen an Datenschutz, Compliance und die langfristige Sicherung geschäftsrelevanter Informationen. Dabei wächst der Wunsch nach digitalen Lösungen, die nicht von aussereuropäischen Anbietern abhängig sind.
Cyberangriffe sind heute nicht nur häufiger, sondern auch präziser orchestriert und sie treffen auf Security-Teams, die längst am Limit arbeiten. Genau hier setzt das KI-gestützte Security Operations Center (SOC) an.
Cyberangriffe nehmen zu, und viele KMU reagieren darauf mit Zurückhaltung gegenüber neuen Technologien. Das ist nachvollziehbar, führt in der Praxis jedoch nicht automatisch zu mehr Sicherheit.
Die Digitalisierung der Schweiz hat an Fahrt gewonnen und mit ihr steigen die Anforderungen an Sicherheit, Compliance und Resilienz. Der Bundesrat hat mit der Strategie «Digitale Schweiz 2026» klare Prioritäten gesetzt: digitale Souveränität, die Positionierung der Schweiz als digitaler Gaststaat und die Einführung der staatlichen E-ID.
Die Souveränität bei der Datenspeicherung lässt sich nicht allein durch externe Anbieter erreichen, sie muss in der eigenen Architektur einen festen Platz bekommen.
Die Cloud hatte Server, Skalierung und Hardware abstrahiert. Rechenleistung kam aus dem Netz wie Strom aus der Steckdose. CIOs sollten Innovation treiben, Plattformen integrieren, Geschäftsmodelle digitalisieren – nicht über Megawatt nachdenken.
Wer Backup mit Archivierung verwechselt, merkt den Unterschied oft erst dann, wenn Nachweise verlangt werden oder Daten fehlen.
Cloud-Telefonie und Unified Communications verändern die Unternehmenskommunikation grundlegend. Wer das ignoriert, riskiert operative Nachteile und später unnötig hohe Migrationskosten.
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Viele Unternehmen investieren in Collaboration-Tools, Cloud-Strategien und hybride Arbeitsmodelle. Dennoch stockt der Alltag: Telefonie, Meetings und Business-Anwendungen laufen parallel, Systeme greifen nicht ineinander, Anpassungen dauern zu lang. Erst wenn alles reibungslos zusammenspielt, entfaltet der digitale Arbeitsplatz seinen vollen Nutzen.
Intern dominiert heute digitale Kommunikation – doch im Kundenkontakt zählt weiterhin das Gespräch. Wenn es schnell gehen, Entscheidungen fallen oder Vertrauen entstehen soll, ist die Stimme der direkteste Kanal.
ERP-Systeme gehören zur geschäftskritischen Kerninfrastruktur moderner Unternehmen. Wenn Vertrieb, Einkauf, Lager, Buchhaltung, Service oder Personal nicht sauber zusammenspielen, entstehen Fehler, Verzögerungen und unnötige Kosten. Genau hier setzt Enterprise Resource Planning an. ERP ist heute weit mehr als Verwaltungssoftware. Es bildet die operative Logik eines Unternehmens ab.
Was passiert im Unternehmen, wenn der ERP-Anbieter zentrale Funktionen nicht mehr weiterentwickelt oder regulatorische Anpassungen zu spät kommen? Viele Unternehmen verlassen sich auf globale Systeme, auf deren Zukunft sie kaum Einfluss haben. Gerade im ERP, dem operativen Rückgrat eines Unternehmens, wird digitale Souveränität zum strategischen Thema.
Künstliche Intelligenz beantwortet heute Supportanfragen, analysiert Daten und schreibt Code-Snippets. Die Frage ist längst nicht mehr, ob KI genutzt wird – sondern wie kompetent damit umgegangen wird. Gefragt wird künftig die Fähigkeit, Chancen, Risiken und Grenzen von KI richtig einzuordnen.
Künstliche Intelligenz ist im Schweizer Wirtschaftsalltag angekommen. Aus rechtlicher Sicht wirft diese Entwicklung neue Governance-Fragen auf. Insbesondere wenn KI-Agenten in Bereichen wie Marketing, Kundenservice oder Softwareentwicklung autonom agieren, entstehen vielfältige rechtliche Herausforderungen. Wer haftet, wenn eine KI Fehler macht? Und wie lässt sich die Kontrolle bewahren, wenn sich die Technologie gefühlt im Wochentakt weiterentwickelt?
Künstliche Intelligenz kann KMU konkret entlasten, Kosten senken und Prozesse beschleunigen. Besonders dort lohnt sich KI, wo wiederkehrende Entscheidungen, grosse Datenmengen oder manuelle Abläufe vorliegen: von der Datenanalyse über die Automatisierung bis hin zur Cybersecurity.
Nicht das beste Modell entscheidet, sondern die Fähigkeit eines Unternehmens, Daten, Prozesse und Entscheidungen gezielt zu steuern.