Zürich findet noch keinen M365-Ersatz

Bild: Unsplash/Daniel R.

Typography
  • Smaller Small Medium Big Bigger
  • Default Helvetica Segoe Georgia Times

Die Stadt Zürich sucht Alternativen zu Microsoft 365, findet derzeit aber keinen vollwertigen Ersatz.

Eine gemeinsame Studie der städtischen Organisation und Informatik (OIZ) und der Berner Fachhochschule zeigt, dass die Open-Source-Lösung openDesk grundlegende Funktionen wie E-Mail, Chat, Videokonferenzen und Dateiablage abdecken kann. Für einen vollständigen Ersatz von Microsoft 365 reicht das jedoch nicht. Als Hürden nennt die Stadt bestehende Abhängigkeiten zur IT-Infrastruktur sowie fehlende Lösungen in Bereichen wie Betriebsautomatisierung, Telefonie und Cybersecurity. Auch mobile Apps für zentrale Funktionen fehlen derzeit. Noch in diesem Jahr will die OIZ openDesk in einem Praxistest im laufenden Betrieb prüfen. Dabei soll sich zeigen, ob eine Open-Source-basierte Kommunikations- und Kollaborationsplattform im Alltag der Stadtverwaltung tatsächlich funktioniert. Mit der Evaluation verfolgt die Stadt Zürich das Ziel, ihre Abhängigkeit von grossen ausländischen Technologieanbietern zu reduzieren und langfristig mehr digitale Eigenständigkeit aufzubauen. (aso)

Wir verwenden Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind für den Betrieb der Website von wesentlicher Bedeutung, während andere uns dabei helfen, diese Website und die Benutzererfahrung zu verbessern (Tracking-Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie Cookies zulassen möchten oder nicht. Bitte beachten Sie, dass Sie möglicherweise nicht alle Funktionen der Website nutzen können, wenn Sie sie ablehnen.