Swisscom erreicht im neuen Mobilfunk-Barometer von Nperf die höchsten Abdeckungswerte der Schweiz. Bei 4G kann Sunrise regional punkten.
Wie gut sind die Schweizer Mobilfunknetze ausgebaut? Der französische Netztestspezialist Nperf hat die Abdeckung von Swisscom, Sunrise und Salt verglichen. Die Ergebnisse zeigen, dass die drei Anbieter bei 4G nahe beieinanderliegen, bei 5G aber grössere Unterschiede bestehen. Bei 4G kommt Swisscom auf einen Gesamtwert von 97,39 Prozent, dicht gefolgt von Sunrise mit 96,88 Prozent. Salt erreicht 95,49 Prozent. Zwischen den beiden erstgenannten Anbietern liegen damit gerade einmal 0,51 Prozentpunkte. Bei 5G fällt der Abstand grösser aus, denn Swisscom erreicht 81,75 Prozent, Sunrise 75,19 Prozent und Salt 72,38 Prozent. Die Gesamtwertung berücksichtigt sowohl die geografische Abdeckung als auch die Versorgung der Bevölkerung. Bei 4G liegt Sunrise in Zürich und der Ostschweiz vorne, während Swisscom in der Nordwestschweiz, im Mittelland, in der West- und Zentralschweiz sowie im Tessin die höchsten Werte erreicht. Bei 5G ergibt sich ein einheitlicheres Bild: Swisscom weist in allen untersuchten Regionen die höchsten Abdeckungswerte auf. Landesweit erreicht der Anbieter eine geografische Abdeckung von 74,12 Prozent und versorgt 89,37 Prozent der Bevölkerung. Bei 4G betragen diese Werte 96,04 beziehungsweise 98,73 Prozent. Die Ergebnisse beziehen sich auf die Netzabdeckung, nicht auf die Geschwindigkeit. Ein hoher Abdeckungswert bedeutet deshalb nicht automatisch, dass ein Netz an jedem Standort die schnellste oder stabilste Verbindung bietet. (aso)