Studie offenbart Lücken in der Dateisicherheit

Bild: 123rf/it business

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Eine Studie von Opswat zeigt: Insider, unsichere Dateiübertragungen und fehlende KI-Governance verursachen hohe Kosten und machen Unternehmen verwundbar.

Das Ponemon Institute hat im Auftrag von Opswat untersucht, wie es um die Dateisicherheit in Unternehmen steht. 61 Prozent meldeten in den letzten zwei Jahren Vorfälle, häufig durch fahrlässige oder böswillige Insider. Die durchschnittlichen Kosten pro Vorfall lagen bei 2,7 Millionen US-Dollar. Besonders kritisch sind Dateiübertragungen: Nur 39 Prozent der Befragten vertrauen darauf, dass sie zuverlässig geschützt sind. Makrobasierte und Zero-Day-Malware gelten als grösste Bedrohung. Hinzu kommt, dass nur 40 Prozent dateibasierte Angriffe binnen einer Woche erkennen, 20 Prozent haben gar keine Angabe gemacht. Beim Einsatz von KI zeigt sich ein gemischtes Bild: 33 Prozent nutzen bereits KI-basierte Sicherheitslösungen, aber nur ein Viertel verfügt über klare Richtlinien. Einige Unternehmen verbieten GenAI komplett. Die Studie zeigt auch eine Verschiebung hin zu einheitlichen, mehrschichtigen Plattformen. Technologien wie Multiscanning, Content Disarm and Reconstruction und adaptives Sandboxing verbessern Erkennung und Produktivität. 73 Prozent der Unternehmen wollen sie bis 2026 einsetzen. (aso)

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