Die Schweizer Social-Media-Nutzung stagniert. Gleichzeitig verändern KI-Tools das Informationsverhalten.
Die neue Social-Media-Studie 2026 der Zürcher Digitalagentur Xeit zeigt einen reiferen Markt mit ersten Ermüdungserscheinungen. Für die 17. Ausgabe wurden laut der Digitalagentur mehr als 1000 Personen in der Schweiz zu ihrem digitalen Nutzungsverhalten befragt. Instagram bleibt eine der wichtigsten Plattformen, verliert laut Studie aber erstmals leicht an Reichweite. TikTok wächst langsamer als in den Vorjahren, Facebook schrumpft weiter, bleibt aber relevant. X verliert weiter an Boden, ohne dass sich ein klarer Nachfolger etabliert. Während die grossen Plattformen an Dynamik verlieren, gewinnt künstliche Intelligenz als Informationsquelle an Bedeutung. ChatGPT und ähnliche Dienste werden laut Studie zunehmend für die Suche nach Informationen genutzt. Vor allem jüngere Nutzer orientieren sich daneben verstärkt direkt über Social Media. WhatsApp bleibt der mit Abstand wichtigste Messenger. Social Commerce kommt weiterhin nur schleppend voran. Gleichzeitig zeigt die Studie, dass viele Nutzer bewusst Abstand vom permanenten Online-Modus suchen. (lfa)