SAP-Transformation wird zur Plattformfrage

Bild: Pexels/Andrea Piacquadio

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Die SAP-S/4HANA-Migration ist in der DACH-Region weit fortgeschritten. Cloud, Datenplattformen und KI rücken stärker in den Fokus.

Eine aktuelle Studie des IT- und Beratungshauses Valantic und des Analystenhauses Techconsult zeigt, dass rund 70 Prozent der befragten Unternehmen bereits in laufenden Transformationsprojekten stecken oder ihre Umstellung abgeschlossen haben. Nur 5 Prozent planen derzeit keine Migration. Damit verschiebt sich der Fokus von der reinen ERP-Ablösung hin zu Architektur, Betriebsmodellen und Datenintegration. SAP Cloud ERP Private ist mit 64 Prozent das am häufigsten genannte Betriebsmodell. Klassische On-Premises-Modelle verlieren weiter an Bedeutung. Bei den Migrationsstrategien bleibt der hybride Ansatz mit 47 Prozent führend. Gleichzeitig gewinnt Brownfield an Bedeutung. Das deutet auf eine eher kontrollierte Modernisierung bestehender SAP-Landschaften hin, statt auf einen radikalen Neustart. Die SAP Business Technology Platform wird zunehmend als strategische Integrationsschicht gesehen. Jeweils 51 Prozent der Unternehmen interessieren sich dort besonders für Artificial Intelligence und die SAP Business Data Cloud. 60 Prozent sehen die SAP Business Data Cloud als integralen Bestandteil ihres Datenmanagements. Auch KI rückt näher an den operativen Einsatz. 67 Prozent der Unternehmen setzen KI bereits ein oder haben sie fest in Geschäftsprozesse integriert. Besonders gefragt sind AI Agents, die mit 42 Prozent die Liste der priorisierten KI-Funktionen im SAP-Umfeld anführen. Als grösste Hürden nennen Unternehmen Sicherheits-, Regulierungs- und Strategiefragen. In der Schweiz sehen 43 Prozent IT-Sicherheitsrisiken, 40 Prozent rechtliche Risiken und 33 Prozent eine fehlende KI-Strategie als Hemmnisse. Die Studie basiert auf 409 Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. (aso)

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