KI rückt in der DACH-Region an die Spitze der Security-Sorgen und lässt Malware deutlich hinter sich.
Im «2026 AI & Cybersecurity Trends Report» von Arctic Wolf nennen 38 Prozent der befragten Führungskräfte KI, Large Language Models und Agentic AI als grösste Cybersecurity-Sorge. Malware kommt auf 21 Prozent.Das heisst nicht, dass Unternehmen KI bremsen wollen. Eher verschiebt sich der Blick auf Kontrolle. LLMs sollen zugelassen, überwacht und bei sicherheitsrelevanten Entscheidungen nicht ohne menschliche Aufsicht eingesetzt werden. Hinzu kommt der Standortfaktor. 82 Prozent der Befragten geben an, dass ein Security Operations Center in Europa ihr Vertrauen in einen Cybersecurity-Anbieter stärkt. Digitale Souveränität wird damit zum handfesten Kriterium bei Security-Entscheidungen. Christopher Fielder, Field CTO bei Arctic Wolf, sieht KI nicht als Ersatz für menschliche Expertise. Entscheidend sei, Tempo und Skalierbarkeit von KI mit der Erfahrung menschlicher Analysten zu verbinden. Klassische Angriffsfolgen bleiben trotzdem real. Fast jedes dritte betroffene Unternehmen in der DACH-Region berichtet von Betriebsunterbrechungen über mehrere Wochen. Für die Studie wurden weltweit 1’350 IT- und Security-Entscheidungsträger befragt; die DACH-Ergebnisse wurden separat ausgewertet. (lfa)