Bei mehreren Schweizer Mobilfunkanbietern sind bestehende Handy-Abos seit 2023 spürbar teurer geworden.
Dschungelkompass und der Konsumentenschutz haben die Preisentwicklung verschiedener Tarife verglichen. Beim Salt-Abo «Swiss Max» stieg der Monatspreis von 23.95 auf 27.95 Franken. Das entspricht 16,7 Prozent. Bei Lebara waren es 12,8 Prozent, bei Yallo 12,5 Prozent, bei Sunrise 9,3 Prozent und bei Wingo 8 Prozent. Andere Anbieter liessen ihre Preise im untersuchten Zeitraum unverändert. Dazu gehören unter anderem Aldi Mobile, Coop Mobile, Digital Republic, Galaxus Mobile, GoMo, Lidl Connect, Post Mobile, Quickline, Spusu, Swype und TalkTalk. Teleboy senkte den Preis seines Abos «Swiss» sogar von 25 auf 12.90 Franken. Auffällig ist auch der Unterschied zwischen Neu- und Bestandskunden. Bei Migros Mobile kostet das frühere «Giga»-Abo heute 60 Franken, während Neukunden für das aktuelle «Swiss Max» 25.95 Franken zahlen. Auch bei Sunrise, Yallo, Lebara und Wingo zeigt die Auswertung teils deutliche Unterschiede. Wer von einer Preiserhöhung betroffen ist, sollte die Konditionen prüfen. Bei einseitigen Änderungen besteht grundsätzlich ein Sonderkündigungsrecht. Umstritten sind weiterhin Klauseln, mit denen Anbieter Preiserhöhungen wegen Teuerung vom Kündigungsrecht ausnehmen. Beim aktuellen Vergleich unlimitierter Schweizer Abos liegt Quickline mit neun Franken pro Monat vorne. Nach zwei Jahren steigt der Preis allerdings auf 29 Franken, zusätzlich fallen 40 Franken Aufschaltgebühr an. (aso)