Wie sich COVID-19 auf die Cybersicherheit auswirkt

Bild: Pixabay

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Die COVID-19-Pandemie zwang Unternehmen dazu, schnell Remote-Arbeitspraktiken zu unterstützen, oft ohne angemessene Sicherheitsmassnahmen. Der Verizon Business Mobile Security Index (MSI) 2021 zeigt, dass sich viele Unternehmen in der Eile, mit der sie ihren Mitarbeitern die Möglichkeit gaben, remote zu arbeiten, angreifbar und offen für Cyberkriminelle gemacht haben.

49 Prozent der Unternehmen, die für die neueste Ausgabe des MSI von Verizon befragt wurden, betonten, dass Änderungen an Remote-Arbeitspraktiken, die während des Lockdown vorgenommen wurden, die Cybersicherheit ihres Unternehmens beeinträchtigt haben. Interessanterweise haben zwar 40 Prozent der befragten Unternehmen erkannt, dass mobile Geräte die grösste IT-Sicherheitsbedrohung für ihr Unternehmen darstellen, aber 45 Prozent von ihnen haben wissentlich die Sicherheit mobiler Geräte geopfert, um "die Arbeit zu erledigen" (z. B. eine Frist einzuhalten oder Produktivitätsziele zu erreichen), und fast ein Viertel (24 Prozent) hat die Sicherheit mobiler Geräte geopfert, um einfacher auf Einschränkungen aufgrund der Pandemie reagieren zu können. Die Auswirkungen der Pandemie auf Arbeitnehmer werden nachhaltig sein. Laut der Untersuchung erwartete eine grosse Mehrheit (70 Prozent) derjenigen, die nach der Einführung der Pandemie-Beschränkungen einen Anstieg der Telearbeit beobachtet hatten, dass diese danach wieder zurückgehen würde. Allerdings sagten 78 Prozent, dass sie immer noch höher bleiben würde als vor dem Lockdown. Insgesamt erwarteten die Befragten, dass sich die Zahl der Remote-Mitarbeiter bei etwa der Hälfte (49 Prozent) einpendeln wird.

Auch KMUs sind bedroht

Mehr als die Hälfte der Befragten (52 Prozent) gab an, dass kleine und mittelständische Unternehmen eher ein Ziel sind als grössere Unternehmen. Doch obwohl dies der Fall ist, haben 59 Prozent der kleinen und mittelständischen Unternehmen Sicherheitslücken zugelassen, 22 Prozent haben eine mobile Kompromittierung erlitten. Achtundsiebzig Prozent gaben an, dass sie die Sicherheit von mobilen Geräten ernster nehmen sollten.

Sicherheit sollte immer im Vordergrund stehen

Von den Befragten machen sich 72 Prozent der Unternehmen Sorgen über Geräte-Missbrauch oder fehlerhaften Gebrauch. Teil des Problems ist, dass viele Unternehmen Schwierigkeiten haben, eine effektive Acceptable Use Policy (AUP) zu entwickeln - 57 Prozent hatten überhaupt keine. Der MSI beschreibt Menschen und ihre Verhaltensmuster, Apps, Geräte sowie Netzwerke und Cloud als die vier Bereiche der mobilen Bedrohungslandschaft. Darüber hinaus bietet er Experteneinblicke, wie man sich vor drohenden Cybercrime-Angriffen schützen kann, z. B. durch die Etablierung eines „Zero Trust Network Access (ZTNA)"-Modells und einer Secure Access Service Edge (SASE)-Architektur, die für eine Mobile-First- und Cloud-First-Welt konzipiert ist.

Über den Verizon Mobile Security Index 2021

Die Ergebnisse des Verizon Mobile Security Index 2021 basieren auf einer unabhängigen Umfrage unter 856 Unternehmen in Australien, den USA und Grossbritannien. Befragt wurden Fachleute, die in ihren Unternehmen für den Kauf, die Verwaltung und die Sicherheit von mobilen und Internet-of-Things-Geräten (IoT) verantwortlich sind. Die Studie bietet Einblicke in die aktuelle mobile Bedrohungslandschaft und zeigt, was Unternehmen tun oder in vielen Fällen nicht tun, um ihre Daten und wichtigen Systeme zu schützen. Zusätzlich zu den Analysen der Experten von Verizon enthält der Bericht Einblicke und reale Daten von führenden Sicherheits- und Managementunternehmen wie Asavie, IBM, Lookout, Ivanti, NetMotion, Netskope, Proofpoint, Check Point, VMware, Thales, Qualcomm, Blackberry Cylance und Wandera.

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