Roche skaliert KI-Fabrik auf 3’500 GPUs

Bild: Pixabay

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Der Pharmariese Roche baut seine KI-Infrastruktur massiv aus und setzt dabei auf tausende GPUs von Nvidia, um Forschung und Entwicklung deutlich zu beschleunigen.

Der Basler Pharmakonzern Roche erweitert seine KI-Infrastruktur deutlich und setzt dabei auf Technologie von Nvidia. Im Zentrum steht eine skalierte KI-Fabrik, die in den USA und Europa betrieben wird. Zum Einsatz kommen 2’176 Blackwell-GPUs. Zusammen mit bestehenden Systemen verfügt Roche damit über mehr als 3’500 GPUs in einer Kombination aus On-Premise- und Cloud-Infrastruktur. Laut Unternehmen ist dies die grösste öffentlich angekündigte GPU-Infrastruktur in der Pharmaindustrie. Die Infrastruktur soll die Entwicklung von Medikamenten und Diagnostik beschleunigen. KI-Modelle werden entlang der gesamten Wertschöpfungskette eingesetzt, von der Forschung über die Produktion bis hin zur Anwendung. In der Forschung verbindet Roche Laborexperimente mit KI-Modellen, um Hypothesen schneller zu testen und neue Wirkstoffe effizienter zu identifizieren. In der Produktion kommen digitale Zwillinge zum Einsatz, um Prozesse zu simulieren und zu optimieren. Auch in der Diagnostik nutzt Roche die zusätzliche Rechenleistung, etwa bei der Analyse grosser Datenmengen oder in der digitalen Pathologie zur Erkennung von Krankheitsmustern. Die Zusammenarbeit mit Nvidia besteht seit 2023 und wird mit dem Ausbau der Infrastruktur weiter vertieft. Wafaa Mamilli, Chief Digital and Technology Officer bei Roche, sagt: „Zeit ist im Gesundheitswesen der entscheidende Faktor. Jeder gewonnene Tag bringt Medikamente schneller zu den Patienten.“ Mit dem Ausbau verfolgt Roche das Ziel, Forschung und Entwicklung stärker zu automatisieren und die Zeit bis zur Marktreife neuer Therapien zu verkürzen. (aso)

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