OpenAI bringt GPT-6 Astra

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OpenAI startet mit GPT-6 Astra die nächste Modellgeneration und legt bei Computersteuerung, Coding und Cybersecurity deutlich nach.

Astra soll den Computer nicht nur verstehen, sondern bedienen. Das Modell recherchiert, programmiert und erstellt selbstständig Dokumente, Tabellen oder Präsentationen. Beim Coding zielt Astra stärker auf reale Entwicklungsarbeit. Grössere Codebasen und länger laufende Projekte sollen sich konsistenter bearbeiten lassen. Eine experimentelle Codex-Funktion hält dafür frühere Anforderungen, Lösungswege und Testergebnisse über mehrere Kontextfenster hinweg verfügbar. Bei Cybersecurity zeigt Astra deutlich stärkere Fähigkeiten. Das Modell erreicht im Preparedness Framework die Einstufung «Critical». Für Sicherheitsteams eröffnet das neue Möglichkeiten bei Schwachstellenanalysen und Detection Engineering, zugleich wächst das Missbrauchsrisiko. Deshalb gelten zusätzliche Schutzmechanismen und ein begrenzter Zugang für ausgewählte Sicherheitsfachleute. Auch bei Mathematik und Forschung legt das Modell zu. Genannt werden 98 Prozent bei FrontierMath Tier 4 sowie neue mathematische Resultate, die mit einer internen Astra-Version entstanden sind. Zum Start bleibt der Zugang noch begrenzt. In den kommenden Tagen soll GPT-6 Astra für ChatGPT Plus, Pro, Business und Enterprise sowie über die OpenAI API und AWS verfügbar werden. (aso)

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