Der US-Technologiekonzern Cisco stellt sein Portfolio «Sovereign Critical Infrastructure» ab sofort in der gesamten EMEA-Region bereit.
Damit richtet sich Cisco an Unternehmen und Behörden, die mehr Kontrolle über Daten, Systeme und digitale Infrastruktur verlangen. Im Fokus stehen lokal betriebene und abgeschottete IT-Umgebungen, sogenannte Air-Gapped- oder On-Premises-Lösungen. Das Angebot umfasst Technologien aus den Bereichen Netzwerk, Cybersecurity, Server, Collaboration, Management, KI sowie Splunk. Kunden sollen diese Systeme in souveränen Umgebungen eigenständig betreiben können. Ergänzend baut der Konzern auch Support- und Serviceangebote für solche Infrastrukturen aus. Dafür stellt Cisco seine Critical National Services Centers in weiteren Ländern der Region bereit, darunter Grossbritannien, Frankreich, Spanien und Italien. Diese Zentren sollen Support unter strengen Vorgaben zur Datenhoheit liefern. Cisco verweist dabei auf ein bereits bestehendes Modell in Deutschland. Mit dem Schritt reagiert das Unternehmen auf die wachsende Nachfrage nach digitaler Souveränität in Europa. Viele Organisationen wollen kritische Systeme lokal betreiben und gleichzeitig moderne Technologien wie KI nutzen. (aso)