Beim AWS Summit Zürich stand vergangene Woche vor allem der Schritt von klassischen KI-Assistenten hin zu selbstständig arbeitenden Agenten im Fokus.
Am 2. September drehte sich in der Messe Zürich vieles um die Frage, wie KI-Agenten in bestehende Unternehmens-IT eingebunden werden können. Neben technischen Fragen ging es auch um Sicherheit, Datenzugriff und die Verbindung mit bestehenden Anwendungen und Cloud-Diensten. Felix Schoenherr, seit Juni Country General Manager Switzerland bei AWS, führte durch den Schweizer Teil der Veranstaltung. Als Praxisbeispiele standen unter anderem Pictet und Nexthink auf der Bühne. Im Mittelpunkt steht damit weniger das einzelne KI-Tool als die Frage, wie solche Systeme dauerhaft in Geschäftsprozesse eingebaut werden. Agenten sollen mehrere Schritte selbst ausführen und dabei auf Daten, Anwendungen und Systeme zugreifen können. AWS positioniert sich dabei als technische Basis. Neben Rechenleistung und Modellen geht es um Daten, Security, Integration und den Betrieb solcher Systeme. Gerade bei geschäftskritischen Anwendungen dürfte diese Kombination an Bedeutung gewinnen. Parallel investiert der Konzern weiter in die Schweiz. Bis 2036 sollen rund 5,9 Milliarden Franken in die AWS-Region Zürich fliessen. (aso)