Am 20. Oktober nimmt die Swiss Cyber Storm Schatten-IT, ungeprüfte KI-Tools und andere blinde Flecken ins Visier.
Das Problem beginnt dort, wo die offizielle IT den Überblick verliert. Alte Server laufen weiter, Teams nutzen eigene Cloud-Dienste oder KI-Tools. Gefährlich wird es, wenn niemand mehr weiss, was tatsächlich im Einsatz ist. Gerade bei neuen KI-Anwendungen kann sich so in kurzer Zeit eine zusätzliche Schattenstruktur entwickeln, die an den üblichen Sicherheitskontrollen vorbeiläuft.Auf der Agenda stehen unter anderem OSINT im KI-Zeitalter, automatisierte Angriffe auf Websites, Quantum Computing und die Analyse externer Angriffsflächen. Damit rückt auch die Frage in den Vordergrund, wie Unternehmen unbekannte Systeme überhaupt erkennen und in ihre Sicherheitsarchitektur zurückholen können. Zu den angekündigten Referenten gehören Karen H. Gibson, Mazin Ahmed von FullHunt, Ivano Somaini von CyberStage und Sébastien Schnyder von Google. Die Konferenz richtet sich an Security-Verantwortliche, technische Fachleute und Entscheider. Im Kursaal Bern geht es darum, Risiken sichtbar zu machen, bevor Angreifer sie ausnutzen. (aso)