Schweizer Daten für Kleingeld im Dark Web

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Gestohlene Schweizer Zahlungskarten gibt es im Dark Web laut einer Analyse von NordVPN bereits ab 1,30 US-Dollar.

Für die Untersuchung wertete NordVPN gemeinsam mit NordStellar nach eigenen Angaben rund 75’000 Angebote auf einschlägigen Dark-Web-Marktplätzen aus. Der Medianpreis für Schweizer Zahlungskarten liegt demnach bei 13,16 Dollar. In Einzelfällen werden bis zu 40 Dollar verlangt. Besonders gefragt sind nicht nur Kartendaten, sondern auch Zugänge zu Unternehmen. Die Studienautoren fanden 151 Angebote mit Schweizer Geschäfts-E-Mail-Konten. Für kompromittierte Office-365-Konten aus der Schweiz wurden im Median 26,50 Dollar verlangt. Auch private Konten wechseln für wenig Geld den Besitzer. Facebook-Zugänge kosteten laut Analyse rund 38 Dollar, Netflix-Konten waren bereits ab 4,55 Dollar erhältlich. Deutlich teurer sind Konten bei Kryptobörsen. Ein Coinbase-Konto wurde im Median mit 107,50 Dollar angeboten, Binance-Zugänge mit 160 Dollar. Die ausgewerteten Daten stammen laut NordVPN aus dem Zeitraum Januar 2025 bis Februar 2026. Das Unternehmen rät zu individuellen Passwörtern, Mehrfaktor-Authentifizierung und regelmässiger Kontrolle von Kontoaktivitäten. (aso)

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