Mehrfachjobber im Visier von Cyberkriminellen

Bild: Pixabay

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Der Trend zum Polyworking sorgt für neue Schwachstellen: Kaspersky meldet über sechs Millionen Angriffe über Arbeitstools und gefälschte Jobplattformen.

Kaspersky hat zwischen Juli 2024 und Juni 2025 weltweit über sechs Millionen Cyberangriffsversuche erkannt, die unter dem Deckmantel beruflicher Tools oder Jobplattformen stattfanden. Allein in Deutschland wurden rund 125.000 Fälle registriert. Am häufigsten wurden Zoom, Excel und Outlook missbraucht. Auch Phishing-Seiten im Stil von LinkedIn verzeichneten über 650.000 Zugriffe. Besonders betroffen ist die Generation Z, die vermehrt in mehreren Jobs gleichzeitig arbeitet. Viele nutzen dafür dieselben Geräte, Apps und Konten, was die Angriffsfläche deutlich erhöht. Wer täglich mit E-Mail-Programmen, Projekttools und Plattformen wie Fiverr, Upwork oder LinkedIn jongliert, läuft Gefahr, auf gefälschte Anfragen oder schädliche Links hereinzufallen. Kaspersky warnt: Die Mischung aus Arbeitsdruck, Multitasking und vermischten Geräten führt zu einer riskanten Umgebung. Phishing, mehrfach verwendete Passwörter oder unautorisierte Tools können so nicht nur persönliche Daten gefährden, sondern auch Unternehmensnetzwerke kompromittieren. Zur Aufklärung hat Kaspersky das Cybersecurity-Spiel „Case 404“ entwickelt. Es simuliert Alltagssituationen von Polyworkern und hilft, Bedrohungen besser zu erkennen. (lfa)

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