Beim GOhack25 Symposium an der FFHS Zürich drehte sich alles um die Frage, wie sicher unsere vernetzte Welt wirklich ist und wo IT, OT und IoT an ihre Grenzen stossen.
Unter dem Motto «Vernetzt, abhängig, angreifbar?» drehte sich beim diesjährigen GOhack25-Symposium an der FFHS Zürich alles um die Chancen und Risiken vernetzter Systeme. Zum Auftakt machten Christina Kistler, Co-CEO von GObugfree, und Oliver Ittig von der FFHS klar: Cybersicherheit ist kein reines Technikthema. «Echte Sicherheit entsteht nur, wenn Menschen aus unterschiedlichen Bereichen zusammenarbeiten», sagte Kistler. Auch Zürichs Sicherheitsdirektor Mario Fehr sprach über Vertrauen als Fundament jeder Sicherheit – ob digital oder im Alltag. In Fachbeiträgen zeigten Vertreter von BACS, SBB, Stadtwerk Winterthur und Supercomputing Systems, wie Energie, Verkehr und Industrie auf Cyberbedrohungen reagieren. Auf dem Podium wurde offen diskutiert, wie Verantwortung, Regulierung und technische Schutzmassnahmen zusammenspielen müssen, um Unternehmen widerstandsfähiger zu machen. Zum Abschluss sorgte Aanjhan Ranganathan von der Northeastern University mit anschaulichen Beispielen aus dem Alltag für Aha-Momente – etwa, wie leicht vernetzte Geräte angreifbar sind. Begleitet wird das Symposium von einer Live Bug-Bounty-Challenge mit über 60’000 Franken Preisgeld und praxisnahen Workshops für IT-Profis und Einsteiger. (aso)