WWZ steigert im ersten Halbjahr den Gewinn deutlich. Gleichzeitig weitet das Unternehmen sein Telekomgeschäft mit Blizz aus.
Der Energie- und Infrastrukturanbieter WWZ kam im ersten Halbjahr 2026 auf einen Nettoerlös von 146,5 Millionen Franken. Das sind fünf Prozent weniger als im Vorjahr. Tiefere Strom- und Gaspreise sowie ein geringerer Gasabsatz belasteten den Umsatz. Beim Ergebnis zeigte sich das Gegenteil: Der Betriebsgewinn stieg von 14,9 auf 18,2 Millionen Franken, der Konzerngewinn von 15,6 auf 20,2 Millionen Franken. 49 Millionen Franken flossen vor allem in Fernwärme und Versorgungsinfrastruktur. Zusätzlich profitierte WWZ von einem stärkeren Finanzergebnis, das mit 4,2 Millionen Franken über dem Vorjahreswert lag. Im Telekomgeschäft macht WWZ mit Blizz den nächsten Schritt. Seit Anfang Juli sind die Angebote schweizweit erhältlich. Neben dem eigenen Glasfasernetz greift das Unternehmen dafür auf die Infrastruktur weiterer Partner zurück. Auch das Wärmegeschäft legt zu. Der Absatz von Fernwärme und -kälte stieg um 21 Prozent auf 52 GWh. Im September soll die Energiezentrale Steinhausen schrittweise in Betrieb gehen. Parallel erweitert WWZ Circulago und baut das Geschäft mit Batteriespeichern weiter aus. Für das Gesamtjahr rechnet WWZ im Telekomgeschäft mit einem deutlich besseren Ergebnis als 2025. Beim Strom dürfte das Resultat dagegen unter dem Vorjahresniveau bleiben. (lfa)