WWZ steigert Betriebsergebnis

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WWZ erzielt im ersten Halbjahr 2025 trotz tieferem Stromerlös ein höheres Betriebsergebnis. Wachstumstreiber sind Fernwärme, -kälte und Elektromobilität.

Der Zuger Energie- und Telekomkonzern WWZ erwirtschaftete im ersten Halbjahr 2025 ein Betriebsergebnis von 14,9 Millionen Franken, 15,5 Prozent über Vorjahr. Der Konzerngewinn sank leicht auf 15,6 Millionen Franken. Der Nettoerlös aus Lieferungen und Leistungen verringerte sich um 5 Prozent auf 154,9 Millionen Franken, vor allem wegen einer Strompreissenkung um 12 Prozent und tieferem Absatz. Dagegen legte das Geschäft mit Fernwärme und -kälte deutlich zu: Die Nachfrage stieg um 46 Prozent. Auch E-Mobilität wuchs kräftig. WWZ investierte 43 Millionen Franken, vor allem in den Ausbau der Wärmeverbunde Circulago und Ennetsee sowie in die Telekom-Sparte. Dort wurde im April die neue Marke Blizz lanciert. Bis Ende 2025 sollen alle Kunden migriert sein. Die Umstellung verursacht kurzfristig höhere Kosten, soll aber ab 2026 die Profitabilität steigern. Der Stromabsatz sank um 1 Prozent, insbesondere bei Marktkunden. In der Grundversorgung stieg er leicht. Telekom-Services gingen um 0,7 Prozent zurück. WWZ rechnet für das Gesamtjahr mit einem stabilen operativen Ergebnis, das jedoch unter dem Rekordjahr 2024 liegen wird. Langfristig sollen Fernwärme, Elektromobilität und die neue Telekom-Strategie für nachhaltiges Wachstum sorgen. (lfa)

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