Wer gestaltet den KI-Wandel?

UN-Generalsekretär António Guterres. © United Nations

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Die Vereinten Nationen fordern weltweit gemeinsame Regeln für KI. António Guterres warnt vor einer wachsenden Regulierungslücke.

António Guterres, Generalsekretär der Vereinten Nationen, warnt davor, dass die Politik beim Tempo der KI-Entwicklung den Anschluss verliert. Die Folgen reichen längst über die Tech-Branche hinaus und betreffen Wirtschaft, Arbeitswelt, Wahlen und Sicherheit. Guterres bringt es so auf den Punkt: «KI verändert unsere Welt bereits. Die Frage ist, ob wir diesen Wandel gemeinsam gestalten oder uns von ihm gestalten lassen.»Im Juli kamen beim ersten Global Dialogue on AI Governance Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zusammen. Im Mittelpunkt stand die Frage, welche gemeinsamen Regeln es für KI braucht. Die Politik sucht damit nach Wegen, mit der rasanten Entwicklung Schritt zu halten. Parallel arbeitet ein unabhängiges wissenschaftliches KI-Panel an einer gemeinsamen Faktenbasis. Es soll Risiken und Auswirkungen untersuchen und politische Entscheidungen unterstützen. Der erste Bericht des Panels befasst sich unter anderem mit Sicherheit, Menschenrechten, Demokratie, Wirtschaft und gesellschaftlichen Folgen von KI. Kritisch sieht die UNO vor allem Desinformation, Sicherheitsfragen und den Einsatz von KI in militärischen Systemen. Menschliche Kontrolle und klare Verantwortlichkeiten sollen dabei erhalten bleiben. Der Dialog soll kein einmaliges Treffen bleiben. Die nächste Runde ist für Mai 2027 in New York geplant. (pdm)

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