Swisscom hebt Cashflow deutlich an

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Trotz sinkendem Umsatz steigert Swisscom den operativen Cashflow kräftig und treibt KI, Security und 5G weiter voran.

Swisscom ist mit stabilem operativem Geschäft ins Jahr 2026 gestartet. Während der Umsatz leicht zurückging, legte der Operating Free Cash Flow deutlich zu. Der Konzernumsatz sank im ersten Quartal um 4,1 Prozent auf 3,6 Milliarden Franken. Der Ebitda nach Leasingaufwand stieg dagegen leicht auf 1,29 Milliarden Franken. Der Operating Free Cash Flow erhöhte sich um rund 19 Prozent auf 594 Millionen Franken. Unter dem Strich verdiente Swisscom 332 Millionen Franken und damit weniger als im Vorjahr. Grund dafür waren laut Unternehmen vor allem Effekte im Finanzergebnis. Im Schweizer Geschäft setzte sich der Rückgang bei klassischen Telekomdiensten fort. Gleichzeitig konnte Swisscom einen Teil davon über Kostensenkungen auffangen. Der Konzern positioniert sich zunehmend über digitale Dienste, KI und Cybersecurity. Dazu gehören unter anderem der «Swiss AI Assistant» für internes Wissensmanagement sowie Sicherheitsdienste wie «My Security» und «beem». Letzterer zählt laut Swisscom inzwischen 57’000 Nutzer an über 1’100 Standorten. Auch beim Netzausbau investiert das Unternehmen weiter. Ende März waren laut Swisscom rund 56 Prozent der Haushalte und Unternehmen mit Glasfaser erschlossen. 89 Prozent der Bevölkerung werden inzwischen mit 5G+ versorgt. In Italien läuft der Zusammenschluss von Fastweb und Vodafone Italia weiter nach Plan. Die Integration brachte im ersten Quartal bereits Synergien von 77 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr peilt Swisscom Synergieeffekte von 300 Millionen Euro an. Den Ausblick für 2026 bestätigte der Konzern. Erwartet werden weiterhin ein Umsatz von bis zu 14,9 Milliarden Franken und ein Operating Free Cash Flow von rund zwei Milliarden Franken. (pdm)

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