Sunrise plant einen tiefen Umbau und prüft dabei den Abbau von bis zu 450 Vollzeitstellen.
Der Telekomkonzern will sein Betriebsmodell über mehrere Jahre neu ausrichten und dabei gleichzeitig die Kosten senken. In einer ersten Phase stehen neben Zulieferverträgen auch bis zu 450 Vollzeitstellen auf dem Prüfstand. Noch ist der Abbau nicht beschlossen. Im vierten Quartal 2026 soll zunächst ein Konsultationsverfahren mit der Arbeitnehmendenvertretung und der Gewerkschaft Syndicom stattfinden. Shop-, Vertriebs- und Kundendienstmitarbeitende sollen weitgehend verschont bleiben, Lernende vollständig. Weitere Details will Sunrise erst bekannt geben, wenn die Prüfung des Transformationsprogramms abgeschlossen ist. Mit dem Umbau will das Unternehmen Ressourcen stärker auf Kundenerlebnis, Netz sowie Qualität und Zuverlässigkeit im operativen Geschäft konzentrieren. Gleichzeitig sollen mittelfristig erhebliche Kosten eingespart werden. (aso)