Salesforce will in den nächsten fünf Jahren eine Milliarde US-Dollar in der Schweiz investieren. Im Fokus steht agentische KI.
Salesforce setzt in der Schweiz ein grosses Zeichen. Der US-Konzern kündigt Investitionen von einer Milliarde US-Dollar über fünf Jahre an. Fliessen soll das Geld in KI-Kompetenzen, Arbeitsplätze, Kunden- und Partnerstrukturen sowie den Ausbau agentischer KI. Die Ankündigung machte CEO Marc Benioff im Umfeld des AI for Good Global Summit in Genf. Dort leitet er am 8. Juli zusammen mit Ruandas Präsident Paul Kagame und ITU-Generalsekretärin Doreen Bogdan-Martin die erste Sitzung der AI for Good Global Commission. Für Salesforce ist die Schweiz mehr als ein Absatzmarkt. Das Land ist Sitz der ITU, des Weltwirtschaftsforums und zahlreicher internationaler Organisationen. Zudem soll 2027 der nächste Global AI Summit in der Schweiz stattfinden. Hierzulande betreut Salesforce nach eigenen Angaben über 1'000 Kunden und arbeitet mit mehr als 100 Partnern zusammen. Das Unternehmen hat Büros in Zürich und Lausanne und ist seit 2004 im Schweizer Markt aktiv. Als Beispiele für den Einsatz von Agentforce nennt Salesforce Oviva, Freitag und das Weltwirtschaftsforum. Oviva nutzt Agentforce für Kundenanfragen, Freitag setzt den KI-Agenten Frida im Kundendienst ein. Das WEF nutzte mit EVA einen digitalen Concierge am Jahrestreffen in Davos 2026. Auch Syngenta arbeitet mit Salesforce. CEO Jeff Rowe erklärt: «Dank Agentforce können unsere Vertriebsteams jetzt noch smarter arbeiten: Unsere Datenflüsse werden optimiert und unsere Berater können mehr Zeit mit der Unterstützung der Landwirte verbringen, anstatt Informationen zu sammeln.» Neben dem kommerziellen Geschäft verweist Salesforce auf lokale Programme wie «Bring Women Back to Work» und «Davos Codes». Ausserdem unterstützt das Unternehmen nach eigenen Angaben gemeinnützige Organisationen und Hochschulen in der Schweiz. (aso)