150 Fachleute trafen sich in St.Gallen zur Digital Conference Ostschweiz. Im Fokus standen Strategien gegen Cyberangriffe und die digitale Reife der Region.
Am 26. September fand im Einstein Congress St.Gallen die Digital Conference Ostschweiz 2025 statt. 150 Vertreter aus Wirtschaft, Verwaltung, Politik und Wissenschaft diskutierten, wie Organisationen widerstandsfähiger gegen Cyberangriffe werden und ihre Handlungsfähigkeit in Krisen sichern. Referate kamen von Katja Dörlemann (Switch), Marco Brenner (IBM) und Florian Schütz (Bundesamt für Cybersicherheit). In Workshops gaben Unternehmen wie MTF Solutions, Outvision, Google Cloud, Kyos und Inventx praxisnahe Einblicke. Ein Panel stellte die Frage «Ist St.Gallen digital eine Provinz?». Das Fazit lautete: Potenzial ist vorhanden, beim Tempo der Digitalisierung besteht Nachholbedarf. Zum «Digital Shaper Ostschweiz» wurde Stefan Bamberger von Fluidbot gekürt. Seine Firma entwickelt Roboter zur Überwachung von Trinkwasserleitungen und setzte sich in einem Online Voting klar durch. Mitorganisatorin Eva De Salvatore, Geschäftsführerin von IT rockt!, zog ein positives Fazit. Sie betonte, die Konferenz habe gezeigt, dass die Ostschweiz bei Themen wie Cyber Resilienz und Digitalisierung Impulse setzen kann und dass Begeisterung wie Austausch gross gewesen seien. (lfa)