Die Kunst ein Talent zum begeisterten Mitarbeitenden zu machen

07. Juli 2020
Die Kunst ein Talent zum begeisterten Mitarbeitenden zu machen Bild: Digitalent

    Die erfolgreiche Gewinnung von Mitarbeitenden ist anspruchsvoll und oftmals teuer. Gerade in den ICT- und Tech-Branchen übersteigt die Nachfrage nach qualifizierten Talenten und Fachleuten das Angebot. Eine einfache Stellenausschreibung reicht schon lange nicht mehr aus. 

    Talente im IT-Bereich sind ein rares Gut. Eine Fachkräftestudie der ICT-Berufsbildung aus dem letzten Jahr zeigt dies eindrücklich und spricht von einem zusätzlichen Bedarf an 40‘000 Fachkräften in der Schweiz bis ins Jahr 2026. Um erfolgreich digitale Talente zu finden, braucht es mehr als attraktive Stellenanzeigen, ein gutes Netzwerk und einen langen Atem. Wer die richtigen Menschen identifizieren, ansprechen und rekrutieren möchte, braucht ein ganzes Team und funktionierende ineinandergreifende Prozesse, davon ist Digitalent-Gründer und CEO Raphael Ineichen überzeugt: «Dies ist vor allem bei kleineren und mittleren Unternehmen ein Problem. Es fehlen schlicht die Ressourcen, um diese Aufgaben erfolgreich zu bewältigen. Unsere Motivation ist klar, wir wollen mittelständischen Unternehmen, die gleichen Möglichkeiten wie Grossunternehmen bieten.» Dafür steht ein Team aus 13 Mitarbeitenden im Einsatz, das nachhaltig Beziehungen zu Talenten aufbaut und diese kontinuierlich pflegt und die aktuellen digitalen Werkzeuge zur zusätzlichen Suche von potenziellen Mitarbeitenden beherrscht.

    Die Reise von Talent zum Mitarbeiter
    Der Schlüssel zu einer erfolgreichen Rekrutierung ist die sogenannten Candidate Journey, also der Weg, den jemand vom identifizierten Talent bis zum Mitarbeiter zurücklegt. «Es ist äusserst wichtig zu wissen, wie oft und über welche Kanäle ein potenzieller Mitarbeiter mit der Unternehmung in Berührung kommt.» Erster Anlaufpunkt ist in der Regel die eigene Karrierewebseite, dabei sollte alles perfekt stimmen. «Dies wird gerne unterschätzt, einfach das Stelleninserat auf die Webseite laden reicht nicht aus. Wir arbeiten mit speziellen Karrierewebseiten, die die Kandidaten abholen und die Unternehmen als attraktive Arbeitgeber positioniert.»
    Digitalent setzt im Recruiting-Prozess auf eine sinnvolle Kombination aus Technologie und menschlichen Faktoren. Die Unternehmung betreibt die Digitalentplattform, eine Plattform, die mehrere tausend ICT-, Digital- und Technologieexperten umfasst. Diese sind nicht nur als Kandidaten interessant, sondern agieren oft auch in ihrem persönlichen Netzwerk und sorgen für Empfehlungen. Mit den Mitgliedern der Community pflegt Digitalent zum Teil seit Jahren einen regelmässigen Austausch und Dialog. Damit setzt Digitalent klar auf Nachhaltigkeit. Der Kandidatenmarkt wird flächendeckend und kontinuierlich bearbeitet, genauso wie ein Kundenmarkt. «Wir machen keine Feuerwehrübungen», hält Raphael Ineichen fest.

    Unterschied Digital Recruiting oder Active Sourcing
    Wer Talente für die eigene Unternehmung in der ICT-Branche sucht, muss kreativ und mit viel Einsatz vorgehen. Dabei wird zwischen Digital Recruiting oder Active Sourcing unterschieden. Bei Digital Recruiting-Kampagnen werden potenzielle Kandidaten mit allen Regeln des Online Marketings auf das Unternehmen und die offenen Stellen aufmerksam gemacht. Es gibt aber auch Talente, die man mit herkömmlichen Mitteln nicht erreicht, hier kommt Active Sourcing ins Spiel: «90 Prozent der Talente auf dem Markt sind mit ihrer Stelle grundsätzlich zufrieden und sind nicht aktiv auf Stellensuche, genau diese sprechen wir mit Active Sourcing an», erklärt Raphael Ineichen. Ein anspruchsvoller und vielschichtiger Prozess, welcher sehr unterschiedliche Anforderungs- und Persönlichkeitsprofile erfordert.

    Faires Preismodell
    Digitalent distanziert sich klar vom klassischen Profil eines Stellenvermittlers. Dieser koppelt die Rekrutierungskosten an ein Jahresgehalt: «Wir halten dieses Vorgehen für intransparent, veraltet und überteuert. Wir bieten deshalb ein faires Preismodell, das bei mehr Leistung bis zu 70 Prozent günstiger ist.» Der Aufwand für eine erfolgreiche Vermittlung wird nach effektivem Aufwand verrechnet.

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