IBM ist mit Umsatz- und Gewinnwachstum ins Geschäftsjahr 2026 gestartet und hat die Erwartungen der Analysten übertroffen.
Im ersten Quartal setzte der US-Technologiekonzern 15,9 Milliarden US-Dollar um. Das entspricht einem Plus von neun Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit lag IBM über den Marktschätzungen. Auch beim bereinigten Gewinn je Aktie übertraf das Unternehmen die Erwartungen. Besonders stark entwickelten sich die Bereiche Software und Infrastruktur. Die Software-Erlöse stiegen um elf Prozent auf 7,1 Milliarden Dollar. Das Infrastrukturgeschäft legte um 15 Prozent auf 3,3 Milliarden Dollar zu. Rückenwind kam laut Unternehmen vor allem von KI-Projekten, Hybrid-Cloud-Nachfrage und dem Mainframe-Geschäft. Das Consulting-Segment wuchs um vier Prozent. Unter dem Strich erzielte IBM einen Nettogewinn von 1,2 Milliarden Dollar. Auch beim freien Cashflow legte das Unternehmen auf 2,2 Milliarden Dollar zu. An der Börse wurden die Zahlen zunächst dennoch zurückhaltend aufgenommen. Anleger sorgten sich laut US-Medien über den intensiven Wettbewerb im KI-Markt sowie steigende Kosten und die Nachhaltigkeit des Wachstums im Softwaregeschäft. Konzernchef Arvind Krishna sieht weiter Rückenwind durch künstliche Intelligenz. Kunden würden verstärkt daran arbeiten, KI-Anwendungen in hybriden IT-Umgebungen einzusetzen und zu steuern. Für das Gesamtjahr hält IBM an seiner Prognose fest. Erwartet werden ein Umsatzwachstum von mehr als fünf Prozent zu konstanten Wechselkursen sowie rund eine Milliarde Dollar zusätzlicher Free Cashflow. Ausserdem erhöht IBM die Quartalsdividende auf 1,69 Dollar je Aktie. Es ist das 31. Jahr in Folge mit einer Dividendenerhöhung. (lfa)