Finnland will Forschende und Fachkräfte aus Europa für Deep-Tech-Themen gewinnen und setzt dabei auf starke Forschung, offene Zusammenarbeit und gute Arbeitsbedingungen.
Finnland sieht sich als attraktiven Standort für Deep Tech und will gezielt europäische Forschende und Fachkräfte anziehen. Das Land verweist auf ein eng vernetztes Forschungsumfeld, gesetzlich verankerte akademische Freiheit und eine leistungsfähige Infrastruktur. Mit der Kampagne „Find your Superposition“ wirbt Work in Finland, eine Initiative von Business Finland, für Tätigkeiten im finnischen Innovations- und Forschungsumfeld. Ein Schwerpunkt liegt auf Quantentechnologien. Finnland beherbergt mit LUMI einen der leistungsfähigsten Supercomputer Europas und ist in mehreren Bereichen der Quantenforschung aktiv. Vertreter der Regierung betonen die enge Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Hochschulen und öffentlichen Einrichtungen als Grundlage für technologische Entwicklung und internationale Kooperation. Neben der Forschung hebt Finnland auch Rahmenbedingungen wie Arbeitskultur und Lebensqualität hervor. Das Land investiert über drei Prozent seines Bruttoinlandprodukts in Forschung und Entwicklung, mit dem Ziel, diesen Anteil weiter zu erhöhen. Zudem profitieren Forschende von europäischen Förderprogrammen sowie von einer wachsenden Zahl an Start-ups und Industriepartnern im Deep-Tech-Umfeld. Finnland sieht sich damit als Teil der europäischen Strategie, Forschung, Infrastruktur und Talente im Bereich Quantentechnologie zu bündeln. Hochschulen, Forschungsinstitute und Unternehmen arbeiten dabei eng zusammen, um neue Technologien zur Anwendung zu bringen und Fachkräfte langfristig zu binden. (aso)