Der Schweizer Kommunikationsspezialist Ascom hat 2025 Umsatz und Gewinn gesteigert. Vor allem die Profitabilität entwickelte sich deutlich besser als im Vorjahr.
Ascom erzielte 2025 einen Umsatz von 292,1 Millionen Franken. Das entspricht einem Plus von 1,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr, währungsbereinigt 3,8 Prozent. Die Profitabilität verbesserte sich deutlich: Das EBITDA stieg auf 34,3 Millionen Franken nach 21,3 Millionen im Jahr zuvor, die Marge erhöhte sich von 7,4 auf 11,7 Prozent. Der Konzerngewinn kletterte auf 15,1 Millionen Franken nach 3,7 Millionen im Vorjahr. Am stärksten wuchs Ascom in den USA und Kanada mit einem Plus von 7,3 Prozent. In der Region Süd legte der Umsatz um 4,5 Prozent zu, getragen vor allem von Deutschland, Italien sowie Zentral und Osteuropa. Die Region Nord wuchs moderat um 1,5 Prozent. Der wichtigste Markt bleibt das Gesundheitswesen mit 66 Prozent Umsatzanteil. Das Enterprise Segment lag bei 28 Prozent, das OEM Geschäft bei sechs Prozent. Der Auftragseingang erreichte 311,1 Millionen Franken. Der Auftragsbestand lag zum Jahresende bei 310,7 Millionen Franken und bildet laut Unternehmen eine solide Grundlage für 2026. Der Verwaltungsrat schlägt eine Dividende von 0,20 Franken pro Aktie vor. Parallel läuft ein Aktienrückkaufprogramm über bis zu 15 Millionen Franken. Für 2026 erwartet Ascom ein Umsatzwachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich sowie eine Marge zwischen 10 und 12 Prozent. Ascom mit Sitz in Baar entwickelt Kommunikationslösungen für das Gesundheitswesen. Die Systeme kommen vor allem in Krankenhäusern sowie in Unternehmen und kritischen Infrastrukturen zum Einsatz. (aso)