Ericsson will Mobilfunk in Unternehmensnetzen vom Backup zur festen Netzwerkverbindung machen.
Ericsson baut sein Enterprise-Networking-Angebot mit dem 5G-Adapter Cradlepoint W2255 und erweiterter WAN-Steuerung über NetCloud aus. Unternehmen mit verteilten Standorten sollen Mobilfunk damit nicht nur als Ausfallsicherung, sondern als festen Bestandteil ihrer Netzwerkinfrastruktur nutzen können. Der W2255 basiert auf 3GPP 5G Standalone Release 17 und unterstützt neben Mobilfunk auch LEO-Satellitenverbindungen. Das Gerät ist für Innen- und Ausseneinsätze konzipiert und nach IP67 geschützt. Technisch setzt Ericsson unter anderem auf Dual SIM Dual Standby für schnellere Netzwechsel bei Verbindungsproblemen, eSIM-basierte automatische Anbieterwahl sowie Unterstützung für Network Slicing. Über NetCloud lassen sich Mobilfunk- und Satellitenverbindungen zentral überwachen und steuern. In Kombination mit Routern der Ericsson-E-Serie können mehrere Mobilfunk- und Satellitenverbindungen parallel betrieben und über SD-WAN beziehungsweise SASE orchestriert werden. Die Lösung richtet sich an Unternehmen mit Filialnetzen, Edge-Standorten oder anderen verteilten Infrastrukturen, bei denen Ausfallsicherheit und Konnektivität geschäftskritisch sind. (aso)