Amazon Web Services stellt neue Dienste vor: OpenAI Modelle auf Bedrock, VMware Workloads ohne Anpassung auf AWS und automatische Prüfungen für KI Inhalte mit formaler Verifikation.
Amazon Web Services hat mehrere neue Angebote lanciert, die sich an Unternehmen mit hohen Anforderungen in den Bereichen KI, IT Betrieb und Sicherheit richten. Neu sind OpenAIs Open Weight Modelle über Amazon Bedrock und Amazon SageMaker verfügbar. Kunden erhalten Zugriff auf gpt oss 120b und gpt oss 20b für generative KI Anwendungen. Die Modelle sind effizient, unterstützen komplexe Aufgaben und verarbeiten auch lange Eingaben mit bis zu 128'000 Tokens. Die Integration mit Bedrock Guardrails bietet zusätzlichen Schutz vor unerwünschten Inhalten. Zudem wurde der Amazon Elastic VMware Service (Amazon EVS) allgemein verfügbar gemacht. Unternehmen können bestehende VMware Workloads direkt auf AWS betreiben, ohne Änderungen an IP Adressen, Tools oder Prozessen. Der Betrieb erfolgt in der Amazon Virtual Private Cloud und lässt sich mit anderen AWS Diensten wie Storage oder KI verbinden. Der Dienst ist unter anderem in Dublin und Frankfurt verfügbar. Für besonders hohe Sicherheitsanforderungen stellt AWS eine neue Funktion zur Verfügung: Mit automatisierter Verifikation lassen sich Inhalte von KI Modellen mathematisch prüfen. Der Dienst erkennt Halluzinationen, prüft Regeln und liefert reproduzierbare Ergebnisse, auch bei langen Dokumenten mit bis zu 80000 Tokens. Diese Funktion ist besonders für regulierte Branchen relevant. Erste Anwendungen wurden mit PwC im Energiesektor umgesetzt. Der Dienst ist in sechs Regionen aktiv. Mit den neuen Angeboten stärkt AWS seine Position als Anbieter für skalierbare und sichere Cloudlösungen, sowohl für klassische IT als auch für generative KI. (lfa)