Vom 27. bis 29. Oktober 2026 bringt die it-sa Expo & Congress in Nürnberg erneut die internationale Cybersecurity-Community zusammen, um aktuelle Herausforderungen zu diskutieren und konkrete Lösungsansätze vorzustellen. Nach einem Rekordjahr 2025 setzt Europas Fachmesse für IT-Sicherheit ihren Wachstumskurs fort. Im vergangenen Jahr kamen 28 267 Fachbesucher aus 64 Ländern nach Nürnberg. Zudem präsentierten 993 ausstellende Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen rund um Cybersecurity. Mit fünf Messehallen und einer weiter steigenden internationalen Beteiligung unterstrich die Veranstaltung ihre Bedeutung als zentrale Plattform für Austausch, Wissenstransfer und Geschäftsanbahnung in Europa. Auch für 2026 rechnen die Veranstalter aufgrund der anhaltend hohen Relevanz des Messethemas mit grossem Interesse aus dem In- und Ausland.
Zentrales Thema: Künstliche Intelligenz
Ein zentrales Thema bleibt der Einsatz von künstlicher Intelligenz. Dabei richtet sich der Blick längst nicht mehr allein auf neue Anwendungsmöglichkeiten. Gleichzeitig gewinnt die Frage an Bedeutung, wie sich KI sicher, transparent und vertrauenswürdig einsetzen lässt. Hinzu kommt, dass KI zunehmend sowohl auf Seiten der Verteidiger als auch der Angreifer zum Einsatz kommt und damit die Bedrohungslage nachhaltig verändert. «Wir sehen deshalb deutlich mehr praxisorientierte Lösungen und Erfahrungsberichte. Die Anbieter präsentieren konkrete Ergebnisse statt Zukunftsvisionen. Gleichzeitig beschäftigen sich viele Vorträge und Diskussionen mit Governance, Transparenz und vertrauenswürdiger KI. Das zeigt, dass der Markt in eine neue Reifephase eingetreten ist», erklärt Thimo Holst, Head of Brand Strategy it-sa.
Cyber-Resilienz rückt in den Mittelpunkt
Neben KI steht die Cyber-Resilienz weiterhin weit oben auf der Agenda vieler Unternehmen. Angesichts steigender Bedrohungen und neuer regulatorischer Anforderungen rückt die Fähigkeit, auch im Falle eines erfolgreichen Angriffs handlungsfähig zu bleiben, zunehmend in den Mittelpunkt. Gefragt sind daher Konzepte für Incident Response, Krisenmanagement und die Wiederherstellung geschäftskritischer Prozesse. Wie eng die Themen Resilienz, KI und digitale Souveränität miteinander verknüpft sind, zeigt sich auch im Vortragsprogramm. Die Reihe «Women4Cyber Germany» greift diese Entwicklungen mit Sessions wie «Incident Response: Souveräne Reaktion auf Vorfälle als Stärkung der Resilienz», «KI kennt keine Seite: Wie sie Angriff und Abwehr gleichzeitig neu schreibt» sowie «Digitale Souveränität auf dem Prüfstand: Wie technisch unabhängig kann Europa wirklich sein?» auf. Damit spiegeln die Beiträge zentrale Fragestellungen wider, die die Branche aktuell beschäftigen. Fachlichen Tiefgang bieten das Rahmenprogramm mit «Congress@it-sa», die offenen Foren und die Start-up-Area. Ein besonderer Programmpunkt ist die Special Keynote von Prof. Dr. Marco Gercke. Der Gründer des Cybercrime Research Institute (CRI) demonstriert anhand einer interaktiven Live-Simulation, wie sich ein Cyberangriff auf ein mittelständisches Produktionsunternehmen entwickelt und welche Auswirkungen strategische Entscheidungen auf den Verlauf der Krise haben können. Das Format wird international für das Training von Führungskräften und Entscheidungsträgern genutzt. Mit der Mischung aus Fachmesse, Kongressprogramm und Community-Austausch will die it-sa Expo & Congress auch 2026 wieder Orientierung in einer zunehmend komplexen Cyberwelt bieten. Die Besucherregistrierung ist bereits geöffnet.
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