Mehr Jobs und steigende Umsätze

24. Januar 2018
Mehr Jobs und steigende Umsätze © Fractal Verlag/123rf

    Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz wird das Wachstum von Unternehmen ankurbeln und neue Jobs schaffen, so eine zum Weltwirtschaftsforum in Davos veröffentlichte Studie des Beratungsunternehmens Accenture. Diese prognostiziert, dass die Umsätze von Unternehmen durch die Technologie weltweit bereits bis 2022 um durchschnittlich 38 Prozent steigen könnten.

    Für die weltweite Studie befragte Accenture Strategy 14.078 Arbeitnehmer und Selbständige sowie 1.201 Führungskräfte in elf Ländern zu ihren Einstellungen und Erwartungen an Künstliche Intelligenz. Die Unternehmenslenker messen dieser Technologie grosse Bedeutung zu: So glaubt mehr als zwei Drittel von Ihnen (72 Prozent), dass die Einführung intelligenter Technologien entscheidend für die Fähigkeit ihrer Organisation ist, sich auf dem Markt zu differenzieren. Zudem sind 42 Prozent überzeugt, dass zukünftig jegliche Innovation auf Künstlicher Intelligenz basieren wird. Nicht zuletzt deshalb wollen mehr als die Hälfte der Unternehmen (61 Prozent) in den kommenden drei Jahren weitere Aufgaben und Prozesse in grossem Stil automatisieren. Der Studie zufolge wird die Automatisierung vor allem in den USA (92 Prozent) und Grossbritannien (84 Prozent) sehr konsequent vorangetrieben, während in China nur etwas mehr als die Hälfte der untersuchten Unternehmen (56 Prozent) dies anstrebt.

    Angestellte und Freiberufler sehen dem Wandel der Arbeitswelt und dem Einsatz intelligenter Technologien mit grosser Zuversicht entgegen: Deutlich mehr als die Hälfte (62 Prozent) der befragten Arbeitnehmer und Selbständigen erwartet innerhalb der nächsten drei Jahre positive Auswirkungen durch Künstliche Intelligenz auf ihren Arbeitsalltag. Die Befragten heben sogar hervor, dass intelligente Technologien neue Möglichkeiten für ihre Arbeit schaffen werden (62 Prozent).

    Rollenbeschreibungen von Mitarbeitern erheblich neu definiert
    Fast jedes dritte Unternehmen (29 Prozent) hat laut Studie die Aufgabenbereiche und Rollenbeschreibungen von Mitarbeitern in erheblichem Masse neu definiert, um den technologischen Veränderungen im Arbeitsalltag gerecht zu werden. Fest definierte Rollenbeschreibungen gehören gemäss den Führungskräften bald der Vergangenheit an, da die Arbeit zukünftig viel stärker projektbasiert sein und neue Technologien ein ständiges Aneignen von neuen Fähigkeiten erfordern werden. Unter diesen Voraussetzungen sind fest definierte Aufgabenfelder und starre Arbeitsroutinen ein Auslaufmodell.

    Umso überraschender ist es, dass Unternehmen bisher grosse Investitionen in die Vorbereitung ihrer Mitarbeiter auf diese neue Arbeitswelt scheuen. Nur drei Prozent planen in den nächsten drei Jahren erhebliche Mehrausgaben für die Qualifikation der Belegschaft. Im Gegensatz dazu sind 67 Prozent der befragten Arbeitnehmer und Selbständigen der Meinung, dass sie sich zusätzliche Fähigkeiten aneignen müssen, um das volle Potenzial von intelligenten Technologien im Arbeitsalltag nutzen zu können.

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