Digitale Erpressung: Gefahr auch 2018

06. Februar 2018
Digitale Erpressung: Gefahr auch 2018 © Fractal Verlag/123rf

    Digitale Erpressung hat sich laut den Sicherheitsforschern von Trend Micro zum erfolgreichsten und effizientesten Erwerbsmodell für Cyberkriminelle entwickelt. Angriffe werden zunehmend vielseitiger und ausgeklügelter.

    Digitale Erpressung stellt auch künftig für Firmen und öffentliche Organisationen ein erhebliches Risiko dar. Wie Trend Micro bereits in den Sicherheitsvorhersagen 2018 dargelegt hat, werden Cyberkriminelle vor allem Unternehmen ins Visier nehmen und dort Schäden anrichten. Die Forscher gehen davon aus, dass künftig nicht allein Ransomware für die digitale Erpressung eingesetzt wird. Ebenfalls werden nicht nur Datenbankdateien, Server und Systeme angegriffen. Die Attacken werden auch Produktionsstätten und Roboter in Fertigungsstrassen treffen. Denn Fabriken und Maschinen beinhalten sehr häufig Komponenten, die nur schwer, wenn überhaupt, gegen IT-Gefahren zu sichern sind.

    Manche Angreifer spezialisieren sich auf digitale Schmutzkampagnen: sie verbreiten Propaganda gegen Prominente und Unternehmen, um deren Ruf nachhaltig zu schädigen, falls diese kein Lösegeld bezahlen. Schliesslich wird digitale Erpressung auch weiterhin Phishing-Angriffe und Social Engineering-Techniken nutzen, um Computer und Systeme von Angestellten und Führungspersonen mit Ransomware zu infizieren, oder um einen Backdoor für Datendiebstahl zu installieren.

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