Sunrise will ein Weltklasse-5G-Netz anbieten

Olaf Swantee, CEO, Sunrise. Olaf Swantee, CEO, Sunrise. Bild: Sunrise

    Der Schweizer Telekomanbieter Sunrise hat an der 5G-Frequenzauktion die strategisch wichtigsten Frequenzen im 3.5 GHz-Band ersteigert, welche perfekt zur „5G for People“-Strategie passen.

    «Die intensive Vorbereitung auf die Auktion ermöglichte es uns, mit einem umsichtigen Ressourceneinsatz wertvolle Frequenzen zu sichern. Wir haben mit unserer geschickten Bieterstrategie sichergestellt, dass wir unsere 5G-Strategie wie geplant umsetzen können. Unser gesamtes Frequenzportfolio aus bestehenden und neuen Frequenzen ermöglicht es uns, auch für die nächsten Jahre die überragende Netzqualität und die nötigen Kapazitäten bereitzustellen. Dabei konnten wir die strategisch wichtigsten Bänder zu einem sehr guten Preis pro MHz erwerben, besser als die Mitbewerber. Ein Blick ins Ausland zeigt, dass die Anbieter in Ländern wie Italien oder UK für diese wichtigsten Frequenzen viel tiefer in die Tasche greifen mussten. Deshalb sind wir mit den Resultaten der Auktion sehr zufrieden», fasst Olaf Swantee, CEO von Sunrise, das Auktionsergebnis zusammen.

    Die bestehenden und neuen Frequenzblöcke in den tiefen Frequenzbändern sind für die flächendeckende sowie die Mobilfunkversorgung innerhalb von Gebäuden wichtig. Sunrise setzt bereits bei 4G die tiefen Frequenzbänder ein und konnte damit ihr Mobilfunknetz zum überragenden 4G-Netz der Schweiz mit über 96% Flächenabdeckung und über 99.9% Bevölkerungsabdeckung ausbauen. Mit dem nun ausgezeichneten Mix an Frequenzen in den tieferen und höheren Bereichen wird Sunrise auch mit 5G ein Weltklasse Mobilnetz anbieten, sowohl hinsichtlich Kapazitäten und Verbindungsgeschwindigkeiten wie auch bezüglich der Versorgung innerhalb von Gebäuden.

    Mit 5G ist es möglich, nebst einer hervorragenden Abdeckung auch die notwendigen Kapazitäten für eine glasfaserschnelle Datenübertragung über kürzere Distanzen sicherzustellen, selbst bei sehr vielen gleichzeitigen Benutzern und sehr hohen Datenvolumen. Hierzu sind Frequenzen im 3.5 GHz-Bereich unabdingbar. Die 3.5 GHz-Blöcke gelten deshalb europaweit als die wichtigsten Frequenzen für die Einführung von 5G. Sunrise konnte sich hier einen Drittel der Frequenzen (100 MHz) und damit den wichtigen Grundstein sichern, um sich mit 5G als führende Anbieterin zu positionieren.

    Sunrise wird die 89.2 Millionen Franken für die neu erworbenen Frequenzen vollumfänglich im 2019 bezahlen. Wie bereits erwähnt, hat dies keine Auswirkung auf die Dividendenpolitik, welche für den Zeitraum 2018-2020 eine jährliche Dividendenerhöhung von 4-6% vorsieht.

    Soziale Netzwerke

     

    Fractal Verlag GmbH

      +41 61 683 88 76

      Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!